Liberale Runde: Haushaltslage und Wohnungsstand
Bei bestem Sommerwetter hat sich die Liberale Runde in der Uferpause getroffen. Mit rund zwölf Teilnehmenden war der Abend gut besucht — und bemerkenswert gemischt: Neben Mitgliedern des Ortsverbands kamen Freie Demokraten aus benachbarten Ortsverbänden, dazu zwei Mitglieder der CDU und ein Mitglied der SPD.
Genau das macht das Format aus. Wer an einem offenen Tisch sitzt, an dem drei Parteien vertreten sind, bekommt Widerspruch — und das ist der Sinn der Sache.
Haushaltslage: Abschlüsse fehlen
Schwerpunkt des Abends war die Haushaltslage der Stadt Ladenburg. Ein Punkt beschäftigte die Runde besonders: die noch ausstehenden Jahresabschlüsse, die nachgeliefert werden müssen.
Vor diesem Hintergrund wurden die Kreditfreigaben kritisch gesehen. Der Einwand: Solange die Abschlüsse nicht vorliegen, fehlt die Grundlage, um die Verschuldung überhaupt belastbar zu beurteilen. Wer freigibt, bevor die Bücher stimmen, entscheidet ohne vollständiges Bild.
Wohnungsstand: kontrovers
Kontrovers blieb die Diskussion über den Wohnungsstand in Ladenburg. Was die Stadt hier tun kann und was sie tun sollte, wurde am Tisch unterschiedlich beantwortet — eine gemeinsame Linie gab es an diesem Abend nicht.
Auch das gehört zu einem offenen Stammtisch: Er ist kein Ort für Beschlüsse, sondern einer zum Argumentieren.
Die Liberale Runde findet regelmäßig statt und ist offen für alle Interessierten — ohne Anmeldung und ohne Parteibuch. Die nächsten Termine stehen auf der Seite Termine.